Im Rahmen seines anhaltenden Rechtsstreits mit Epic Games hat Apple eine neue Preisstruktur vorgelegt. Die Kommissionen beschreiben detailliert, welche Gebühren das Unternehmen für Käufe anwenden möchte, die Nutzer über externe Links außerhalb seines Zahlungssystems auf iOS tätigen. Dieser Vorschlag erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Verfahren bezüglich dieser Gebühren in den USA vor Gericht fortgesetzt wird.
Apples neuer Vorschlag für Transaktionen
Apple schlägt ein Kommissionssystem von bis zu 15 % für Transaktionen vor, die über Drittanbieter-Plattformen nach Weiterleitung von einer App stattfinden. Dem Vorschlag zufolge gilt dieser Höchstsatz für Standard-Apps, während andere Kategorien von reduzierten Sätzen profitieren sollen.
Konkret schlägt Apple folgende Satzungen vor:
- 5 % für Apps, die unter das Small Business Program fallen.
- 10 % für Apps, die an den Programmen Video Partner, News Partner und Mini Apps teilnehmen, sowie für Abonnementverlängerungen.
Mit diesem Vorschlag begründet Apple seine Maßnahmen mit der Notwendigkeit, eine finanzielle Entschädigung für die Technologien, Tools und Dienstleistungen zu erhalten, welche sein Ökosystem unterstützen sollen. Darüber hinaus nähern sich diese vorgeschlagenen Sätze bestimmten Mechanismen, die von Google Play bei externen Zahlungen angewandt werden.
Kontext: Googles rechtliche Auseinandersetzung
Parallel dazu steht auch Google im Zentrum rechtlicher Maßnahmen aufgrund seines eigenen Rechtsstreits mit Epic Games. Das Unternehmen musste unter anderem den Zugang zu konkurrierenden App-Stores auf Android erleichtern und Hindernisse für deren Installation reduzieren.
Nächste Schritte
Epic Games und die anderen betroffenen Parteien können dem Vorschlag von Apple nun antworten, bevor dessen Prüfung durch das US-amerikanische Gericht fortgesetzt wird.