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A20 Pro, M6 und M5 Ultra: Erste Tests bestätigen den Sprung von Apple Silicon

A20 Pro, M6 und M5 Ultra: Erste Tests bestätigen den Sprung von Apple Silicon
Mit KI generiertes Bild

Beschreibung

Die neuesten Chips von Apple beginnen mit Benchmarks und unabhängigen Tests ihr Prüfwerk. Vom A20 Pro im iPhone 18 Pro über das M6 im Mac mini bis hin zum M5 Ultra im Mac Studio zeigen die Ergebnisse signifikante Leistungssteigerungen bei CPU, GPU und KI-Aufgaben. Über die von Apple veröffentlichten Zahlen hinaus zeichnen die ersten Versuche vor allem ein Bild einer immer spezialisierteren Chipfamilie je nach Nutzung an.

Das mobile Flaggschiff: A20 Pro

Mit dem A20 Pro wird die mobile Klasse in dieser neuen Generation auf ein neues Niveau gehoben. Der in 2 nm gravierte Chip des iPhone 18 Pro kombiniert sechs CPU-Kerne und eine GPU mit sieben Kernen. Seine Architektur ist darauf ausgelegt, nicht nur die Leistung zu steigern, sondern sie dank eines neuen Smartphone-Kühlsystems auch länger stabil zu halten.

Tom’s Guide meldet in eigenen Tests signifikante Fortschritte sowohl bei der CPU als auch bei der GPU und bezeichnet das iPhone 18 Pro auf seinen Testbänken bisher als das schnellste Smartphone. Auch die Dauerleistung steigt an, was bestätigt, dass die neue Dampfkammer eine wichtige Rolle spielt, wenn der Chip über einen längeren Zeitraum gefordert wird.

Besonders deutlich ist diese Überlegenheit in den CPU-Benchmarks sichtbar. Erste Ergebnisse positionieren den A20 Pro deutlich vor dem A19 Pro, sowohl bei der Single-Core- als auch bei der Multi-Core-Leistung. Es muss jedoch mit Bedacht vergleichend betrachtet werden: Ein Benchmark misst einen sehr spezifischen Workload und erlaubt nicht, die Leistung eines Smartphones direkt mit der eines Computers zu vergleichen, da dieser mehr Kerne, mehr Speicher und ein anderes thermisches Design besitzt. Das A20 Pro zeigt vor allem, wie weit es Apple mittlerweile gelingt, seine mobile Architektur auszutreiben.

Der Allzweckchip: M6 im Mac Mini

Im Mac-Bereich setzt das M6 diese Evolution mit einer anderen Architektur fort. Es ist Apples erster Chip für den Mac in 2 nm Gravur und vereint folgende Komponenten:

  • 12 CPU-Kerne (bestehend aus zwei Supercores, vier Performance-Kernen und sechs Effizienz-Kernen)
  • Eine 12-Kern GPU
  • Einen Dual Neural Engine mit 16 Kernen

Apple gibt für das M6 eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s sowie einen zusammengehörigen (Unified) Speicher von bis zu 32 GB an.

Die Tests von Ars Technica liefern die ersten unabhängigen Messungen dieses Fortschritts:

  • Im Vergleich zur M5-Familie ist das M6 bei Single-Core etwa 8 % bis 10 % schneller und im Multi-Core rund 20 % schneller in seinen Benchmarks.
  • Im Gegensatz zum M4 sind die Unterschiede sogar noch größer, insbesondere bei Grafik- und Multi-Core-Aufgaben.

GPU und Leistungssteigerungen des M6

Auch die ersten GPU-Ergebnisse deuten auf eine deutliche Verbesserung hin. Geekbench 7 vergibt dem M6 einen Metal Score von bis zu 93.217 Punkten, was etwa 34 % mehr ist als der Durchschnitt, den man für das M5 beobachtet hat. Diese Ergebnisse müssen jedoch vorsichtig interpretiert werden, da nicht alle Anwendungen die neuen GPU-Kerne, Neural Accelerators oder architektonischen Verbesserungen gleichermaßen nutzen können. Dennoch zeigen reale Tests von Ars Technica, dass das M6 ein signifikantes Upgrade für Apples Allzweckchip darstellt – auch wenn die M5 Pro und M5 Max bei extrem multi-core-lastigen Aufgaben naturgemäß weiterhin Vorteile behalten.

Die Workstation-Kraft: M5 Ultra im Mac Studio

Das M5 Ultra bewegt sich auf einem völlig anderen Niveau. Entwickelt für den Mac Studio, nutzt es eine quad-die Architektur, die über UltraFusion miteinander verbunden ist. Diese Konfiguration kann bis zu 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und 512 GB zusammengehörigen Speicher integrieren. Die beeindruckende Speicherbandbreite beträgt dabei 1,2 TB/s.

Diese Kombination zielt insbesondere auf anspruchsvolle Anwendungen wie 3D-Rendering, professionelles Video und die lokale Ausführung sehr großer KI-Modelle ab.

Die ersten Tests des Mac Studio bestätigen, dass dies kein theoretischer Fortschritt ist:

  • The Verge verzeichnet eine Steigerung der Leistung von etwa 30 % bei verschiedenen CPU- und GPU-Lasten im Vergleich zum Mac Studio M3 Ultra.
  • Tom’s Hardware betont dabei die hohe Relevanz der 1,2 TB/s Speicherbandbreite und des großen Speichers für lokale KI-Anwendungen, da damit Modelle betrieben werden können, deren vollständige Speicherung auf Konfigurationen mit traditionelleren GPUs schwierig wäre.

Auch erste Grafikscores geben Aufschluss über das Potenzial: Geekbench 7 verzeichnete bis zu 366.744 Punkte in Metal – etwa 59 % mehr als der Durchschnitt des M3 Ultra, der zum Zeitpunkt der ersten Ergebnisse referenziert wurde. Dies muss jedoch differenziert betrachtet werden, da es immer noch eine begrenzte Anzahl von Ergebnissen des M5 Ultra mit einem Mittelwert vergleicht, der verschiedene Konfigurationen des M3 Ultra umfasst.

Fazit und strategische Entwicklung

A20 Pro, M6 und M5 Ultra illustrieren somit drei Ableitungen einer einzigen Gesamtstrategie:

  • A20 Pro: Pusht die mobilen Leistungen bei gleichzeitiger Optimierung des Managements in einem begrenzten Gehäuse.
  • M6: Erhöht signifikant die CPU-, GPU- und KI-Fähigkeiten des Allzweckchips.
  • M5 Ultra: Setzt auf Parallelität, zusammengehörigen Speicher und massive Bandbreite für professionelle Aufgaben und lokale KI.

Die ersten unabhängigen Tests bestätigen zwar erhebliche Gewinne über alle Bereiche hinweg, zeigen aber auch deutlich, dass der Vergleich dieser Chips nicht auf einen einzigen Benchmark-Score reduziert werden kann.

Die ersten Benchmarks bestätigen allgemein, dass die neue Generation von Apple Silicon auf mehreren Ebenen Fortschritte macht – vom Smartphone bis zur Workstation. Die tatsächliche Entwicklung wird maßgeblich von den Anwendungen abhängen, die in der Lage sind, die neuen GPU-Architekturen, neuronalen Beschleuniger und die erheblichen Speicherkapazitäten auszuschöpfen, welche Apple hervorhebt.

Mit KI aus dem Französischen übersetzt

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